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Eine Hausratversicherung zählt zwar nach Ansicht von Verbraucherschützern und Versicherungsexperten nicht zu den zwingend erforderlichen Versicherungen für Mieter oder Eigentümer, sie sollte jedoch immer dann abgeschlossen werden, wenn der Verlust sämtlicher Einrichtungsgegenstände nicht ohne einen sehr großen finanziellen Einsatz zu ersetzen ist.

Was in der Hausratversicherung versichert ist

Die Versicherung zahlt bei Schäden, welche durch Leitungswasser, Sturm, Hagel, Feuer, Einbruchdiebstahl oder Vandalismus entstanden sind. Zudem sind durch den zusätzlichen Einschluss einer Elementarschadenversicherung auch Schäden durch Elementargewalten versicherbar. Dieser Zusatz ist jedoch oft relativ teuer. Auf Wunsch schließt die Hausratversicherung auch den Diebstahl von Fahrrädern ein. Auch eine Haushaltsglasversicherung kann in diesem Zusammenhang abgeschlossen werden. Für sie wird allerdings ein Aufschlag berechnet, der vergleichsweise hoch ausfallen kann.

Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht nur auf die Wohnung selbst, sondern auch auf Terrassen, Garagen, Anbauten und Keller. Die Dinge, die mit in den Urlaub genommen werden, sind im Rahmen der Außenversicherung ebenso versichert, allerdings ist der Schadenersatz hierfür meistens auf 10 Prozent der Versicherungssumme begrenzt.

Tipps

  1. Unterversicherung
    Den vollen Versicherungsschutz genießen Verbraucher nur, wenn die Versicherungssumme richtig angesetzt worden ist. Haben Sie zum Beispiel einen Hausrat im Wert von 100.000 €, aber nur 70.000 € versichert, erfolgt die Erstattung im Schadensfall nur anteilmäßig. Sinnvoll ist in den meisten Fällen eine Versicherungssumme von 650 € pro Quadratmeter Wohnfläche. Alternativ kann man den Wert des Hausrates mittels einer Wertermittlungstabelle bestimmen und somit nur das versichern, was man besitzt. Dies lohnt sich eventuell bei sehr großen Wohnungen. Siehe auch www.vv360.de - Unterversicherungsverzicht.

  2. Kaufbelege
    Um im Schadensfall den Wert von Haushaltsgegenständen nachzuweisen, lohnt es sich, die Kaufbelege außerhalb des Haushalts aufzubewahren.

Auf folgende Dinge sollten Sie bei der Wahl des Versicherers achten:

  • Grobe Fahrlässigkeit
    Der Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit sollte in den Bedingungen enthalten sein. Somit haben Sie auch dann Versicherungsschutz, wenn der Versicherungsschaden durch fahrlässiges Verhalten herbeigeführt oder begünstigt wurde. Das kann z. B. der Fall sein, wenn ein Einbruch durch ein gekipptes Fenster erfolgt ist.

  • Wasserschäden
    Sofern Sie ein Aquarium oder Wasserbett besitzen, sollten Sie darauf achten, dass auch durch sie verursachte Wasserschäden versichert sind. Im Grundtarif sind nur diejenigen Schäden abgedeckt, die durch den Austritt von Leitungswasser entstanden sind.

  • Wertsachen
    Sofern sich Wertsachen in Ihrem Besitz befinden, sollten Sie prüfen, wie hoch die Versicherungssumme dafür ist. In den meisten Fällen besteht hierfür Versicherungsschutz bis zu maximal 20 % der Versicherungssumme. Sie können entweder den Versicherungsschutz für Wertsachen erhöhen oder nach einem anderen Tarif Ausschau halten.

  • Elementarschadenversicherung
    Sinnvoll ist es zu prüfen, ob eine Elementarschadenversicherung für Sie nützlich ist. Diese Versicherung leistet auch bei Schäden durch Hochwasser, Erdbeben, Schneedruck oder Erdrutsch. Der Beitragszuschlag für diesen Versicherungsschutz wird nach der Wahrscheinlichkeit der Naturgefahren in der Nähe des versicherten Haushalts errechnet. Für Haushalte in Gebieten, in denen bereits sehr häufig Naturkatastrophen stattgefunden und sehr hohe Schadenssummen nach sich gezogen haben, ist es kaum noch möglich, eine Elementarschadenversicherung zu erhalten.

Durch einen Tarifvergleich kann die passende Versicherung gefunden werden, die auch kostengünstig ist.

 

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