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Sobald Aktien oder sonstige Wertpapiere gekauft werden, muss ein Depotkonto eröffnet werden. In diesem speziellen Konto können Wertpapiere für die Dauer der Anlage verwahrt werden. Da es unterschiedliche Depotkonten gibt, sollte vor einem Vertragsabschluss ein Vergleich durchgeführt werden. Da sich die Depotkonten vor allem in den Kosten unterscheiden, muss das Kleingedruckte immer genau gelesen werden. Hierbei ist nicht nur auf eine kostenfreie Kontoführung zu achten, sondern auch auf die Kauf- und Verkaufsgebühren.

 

Nicht jedes Wertpapier benötigt ein Depotkonto bei einer Bank

Wer sich das erste Mal mit dem Kauf von Wertpapieren beschäftigt, achtet in der Regel erst mal auf das  Produkt. Dass hierfür jedoch ein extra Konto eröffnet werden muss, wissen viele nicht. Grundsätzlich gibt es bei Wertpapieren unterschiedliche Verwahrarten: So können Investmentfonds beispielsweise direkt bei der Fondsgesellschaft gekauft und verwahrt werden, Bundesanleihen lassen sich bei der Bundesschuldenverwaltung hinterlegen, und für Aktien ist zwingend ein Bankdepot notwendig. Ist der Kunde im Besitz unterschiedlicher Wertpapieranlagen, so ist es ratsam, ein gemeinsames Depotkonto für alle Wertpapiere zu eröffnen. So kann man Kosten sparen, und die Anlagen sind übersichtlich verwahrt. Entschließt man sich lediglich für den Kauf von Bundeswertpapieren oder Fonds, so ist die Verwahrung in der kostenlosen Bundesschuldenverwaltung oder bei den Fondsgesellschaften am billigsten.

 

Worauf sollte bei einem Vergleich geachtet werden?

Der wichtigste Kostenfaktor ist die Jahresgebühr. Einige Banken verlangen sie pauschal, bei anderen ist die Depotgebühr vom Wert der Wertpapiere abhängig. Natürlich gibt es auch Geldhäuser, die eine kostenlose Kontoführung anbieten. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, ob die Kauf- oder Verkaufsgebühren dem Normalfall entsprechen. Werden alle Wertpapierarten in einem Topf zusammengefasst, so hat der Kunde nicht nur den Vorteil, Kosten zu sparen, sondern er kann Verluste des sogenannten Verlusttopfes mit den Gewinnen verrechnen und so die Steuerbelastung verringern.

 

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